Call for Debatte: die ökologische Wohnungsfrage

Im Frühjahr 2020 erscheint sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung
mit einem Themenschwerpunkt zu urbaner politischer Ökologie und städtischen
Naturverhältnissen. Die aktuellen Diskussionen um Klimawandel, Nachhaltigkeit
und Umweltgerechtigkeit adressieren zunehmend auch Fragen von Stadt und
Urbanisierung. So gelten Städte einerseits als besonders gefährdete Orte und
zugleich als wesentliche Orte eines technokratischen Versprechens auf einen
effizienten Einsatz von Ressourcen und Momente eines grünen Kapitalismus. Und
auch emanzipatorische Bewegungen, Diskussionen um De-Growth, Recht auf Stadt
oder Urban Gardening, rücken das Verhältnis von Stadt und Ökologie ins
Zentrum. Dabei scheint uns eine Leerstelle dort zu bestehen, wo die
ökologische Frage mit Fragen des Wohnens und der Wohnungspolitik
zusammengebracht werden.
Im Rahmen dieses Themenschwerpunktes möchten wir daher über das Verhältnis von
Wohnungsfrage und ökologischer Frage diskutieren. Hierzu haben wir einen
kurzen Debattenaufschlag „Wohnen in der Klimakrise. Die Wohnungsfrage als
ökologische Frage“ veröffentlicht und rufen zu Beiträgen auf, die kurz und
pointiert Stellung beziehen. Der Text findet sich unter:
https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/s...

Einzelne Beiträge sollen 10-20.000 Zeichen inkl. Leerzeichen umfassen und
können bis zum 31. Januar 2020 über
https://zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/s...
eingereicht werden. Rückfragen an lisa.vollmer@uni-weimar.de und
boris.michel@fau.de.