Medienkompetenz bei politischen Demonstranten

Ich habe dieses Jahr viel Zeit damit verbracht, Menschen zuzuhören, die auf Demonstrationen gegen die Infektionsschutzmaßnahmen der Regierung protestieren. Mir war es wichtig, genau hinzuschauen und ein tiefergehendes Verständnis dafür zu bekommen, von welchen Informationen sich diese Menschen leiten lassen.

Zwei Linkempfehlungen auf Videos, die mir geholfen haben zu verstehen, warum diese politischen Aktivisten dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk als wichtigem Teil der etablierten deutschen Medienlandschaft so kritisch gegenüberstehen, teile ich hier gerne mit euch.

In diesem https://clubderklarenworte.de/manipulation-der-... Video wird an einem Beispiel sehr verständlich erklärt, wie im ARD in den Sendungen Monitor und Morgenmagazin Propaganda gegen Dr. Wolfgang Wodarg und alternative Medien betrieben wurde. Dieses Video ist gut für Leute geeignet, die denken, sie würden über die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender grundsätzlich sachlich über das Weltgeschehen informiert.

Ein sehr schönes Interview https://www.youtube.com/watch?v=ftrxalAq1xg&fea... aus dem Jahr 2017 von Jasmin Kosubek mit Volker Bräutigam und Uli Gellermann über das Buch „Die Macht um Acht“ im RT. Ich empfinde dieses Gespräch als eine sehr deutliche und inhaltlich tragfähige Kritik an der Tagesschau.

Kilian Manger


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Wie wird weniger genug? Stadt. Gestaltung. Suffizienz.

Digitale Veranstaltungsreihe zum Abschluss des transdisziplinären Forschungsprojektes Entwicklungschancen und -hemmnisse einer suffizienzorientierten Stadtentwicklung (EHSS)
28.Oktober - 4.November 2020

Viele Städte sind unter Druck, denn Flächen werden knapp. Der Wohnflächenbedarf steigt kontinuierlich, jedes Jahr werden mehr und immer größere Autos zugelassen, gleichzeitig sollen Nachhaltigkeitsziele erreicht und Ressourcen in Städten geschont werden. Städte sollen lebendig und lebenswert sein – und resilient werden gegenüber den Folgen des Klimawandels und anderer gravierender Umweltveränderungen. Angesichts wachsender Flächenkonkurrenz stehen Kommunen vor der Herausforderung, Interessen gegeneinander abzuwägen, Konflikte zu moderieren und Lösungen anzubieten.

Im transdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "Entwicklungschancen und –hemmnisse suffizienzorientierter Stadtentwicklung" (EHSS), haben Mitarbeiterinnen der Stadt Flensburg und des Norbert Elias Centers der Europa-Universität Flensburg über drei Jahre hinweg untersucht, was ressourcenschonende kommunale Flächenpolitik befördert und was sie behindert. Analysiert wurde wie Stadtgestaltung in der Praxis gelingt, die auf eine Deckelung des Flächenverbrauchs durch soziale Innovationen setzt. Das heißt, auf Infrastrukturveränderungen, die darauf abzielen, den Einwohnerinnen und Einwohnern eine nachhaltige Lebensweise zu ermöglichen und die dabei nicht auf Wachstum oder technische Neuerungen setzen. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in sechs Online-Veranstaltungen vor- und zur Diskussion gestellt. Ein Stadtrundgang zum Thema "Suffizient Leben in Flensburg" komplettiert das Programm.

Homepage der Veranstaltungsreihe

Online World Cafe: Generationen Cafe II / Transgenerationeller Dialog

Wir haben auf mehrfache Nachfrage von Interessierten die Anmeldefrist für das online "Genetrationen Cafe" der Bewusst-Seins-Räume heute bis 23:59 verlängert. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Bei Interesse bitt hier anmelden:

Das Thema: Die Beziehung zwischen den Generationen: Wie wollen wir in Beziehung sein, in Beziehung gehen und wie wollen wir miteinander sprechen? Was gibt es dabei für Widerstände, Bewertungen, Projektionen und Probleme?

Es werden spannende Gäste erwartet! U.a. Kirsten Timmer, Co-Founder der arco-schule.ch

4. Salon für Transformation: Wohl und Übel. Ein Workshop zum Transformieren in ambivalenten Zeiten

Liebe*r Transformationsfreund*in,

wir laden Dich herzlich zum vierten und erstmals digitalen Salon für Transformation ein.

Gemeinsam mit jüngeren Transformationsaktiven wollen wir reflektieren, wie es gelingen kann, in der Corona-Krise und damit im Angesicht von Ambivalenz und Ungewissheit die sozial-ökologische Transformation voranzutreiben.

Als Transformationsbewegende mögen wir die sinkenden CO2-Emissionen durch weniger Warenumsatz und Reiseverkehr begrüßen, sorgen uns aber zugleich wegen existenzieller Unsicherheiten für viele Menschen. Individuell mag uns die Arbeit im Home Office Freiheiten schenken – während sie gleichzeitig zur Vereinzelung beiträgt. Exemplarisch sind damit Ambivalenzen beschrieben, die den Erfolg aktueller Transformationsarbeit befördern oder behindern können.
Wo solche ambivalenten Verhältnisse besonders deutlich werden und wie sie bewältigt werden können – das wollen wir gemeinsam in den Blick nehmen.

Wir laden Dich ein, dafür mit anderen jungen Expertinnen und Praktikern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in den Austausch zu treten – und womöglich gleich gemeinsame Pläne für effektiveres Wandeln zu schmieden.

Wohl und Übel. Ein Workshop zum Transformieren in ambivalenten Zeiten

  1. Salon für Transformation, erstmalig online
    am 30. September 2020 von 9:30 bis 13:30 Uhr

Ablauf:

09:30 Uhr

Die Herausforderung: Wie aktuelle ambivalente Entwicklungen Transformation begünstigen und gefährden.

Begrüßung, Input und Kennenlernen

10:15 Uhr

Die Lage: Welches Wohl trifft welches Übel? Impulse aus der Veränderungspraxis, anschließend gemeinsame Reflexion.

Impulse aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft

Hier anonym, um die Bereitschaft zum offenen Wort auf den geschützten Raum der Veranstaltung zu beschränken

11:30 Uhr

Das Bewusstsein: Wie mit Ambivalenzen konstruktiv umgehen und sie fruchtbar machen?

Impuls der Integralen Beraterin Ann-Carolin Helmreich

11:45 Uhr

Ins Handeln kommen: Welche Ambivalenzen bestimmen meine Arbeit, und wie kann ich sie zu transformativen Möglichkeitsfenstern umdeuten?

Reflexion der eigenen Transformationsarbeit in Arbeitsgruppen

13:00 Uhr

Das Fazit

Wir würden uns freuen, Dich am 30. September 2020 online begrüßen zu dürfen.
Bitte melde Dich dafür bis zum 20. September 2020 an unter:
salon @ umweltstiftungmichaelotto.org

Der Salon für Transformation wurde als analoger Begegnungsraum entwickelt und lebt von einem räumlichen Beisammensein, das eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre schafft. Hier geht es darum, Erfahrungen auszutauschen und Konfliktlinien offenzulegen, um zu einem tieferen Verständnis für Unterschiedlichkeit zu gelangen, aber auch für gemeinsame Wege. Erstmalig digital versuchen wir uns nun, mit partizipativen Formaten und (optional) gemeinsamen Pausen an diese Atmosphäre anzunähern. Damit das möglich ist, wünschen wir uns eine Teilnahme über die kompletten vier Salon-Stunden.

Wir freuen uns, wenn Du uns Deine Gedanken zu den für Dich besonders relevanten Themen oder Problemstellungen bereits in Deiner Anmeldemail schreibst.

Falls Du konkrete Personen im Blick hast, die Teil dieser Debatte sein sollten – mit denen oder über die im Transformationskontext womöglich gar nicht gesprochen wird –, freuen wir uns über Hinweise oder Weiterleitungen.

Mit herzlichen Grüßen

Josefa Kny, Luise Tremel und Jasmin Wiefek (Konzeption und Gestaltung, Club der guten Zukunft) sowie Maja Brandt (Projektleiterin Dialog, Umweltstiftung Michael Otto)


Hintergrund:

Die Corona-Krise zeigt gesellschaftliche Probleme unter dem Brennglas, sei es eine mangelnde Krisenfestigkeit des bestehenden vorherrschenden Wirtschaftssystems, zunehmende soziale Ungerechtigkeiten oder Meinungspolarisierung. Aus Sicht der sozial-ökologischen Transformation sind bestimmte Elemente der Krise aber auch positiv zu bewerten, etwa gesunkene CO2-Emissionen, die Reduktion von Warenströmen, die Stärkung gesellschaftlicher Solidarität und die Gelegenheit zur Besinnung auf das Wesentliche. Wie gehen wir mit diesen Ambivalenzen um und wie können wir die Möglichkeitsfenster entdecken und nutzen, die sich darin verstecken? Diese Frage steht im Zentrum des diesjährigen Salons für Transformation.

Zum Format „Salon für Transformation“:

Der Salon für Transformation ist ein Forum für den Austausch jüngerer Expertinnen und Praktiker der ökosozialen Transformation im weiteren Sinne.
Über die Begrenzungen des eigenen beruflichen Umfelds wie über Weltsichtblasen hinweg erarbeiten jüngere Fach- und Führungskräfte hier gemeinsame Strategien für den gesellschaftlichen Wandel. 2017 hat die Umweltstiftung Michael Otto den Salon gemeinsam mit Luise Tremel ins Leben gerufen, der seither ermöglicht, unterschiedlichste Perspektiven zusammenzutreffen und bewusst auch mal „clashen“ zu lassen – in den letzten Jahren unter den Imperativen „Aufhören“ und „Tacheles“ sowie der Frage “New Work / Better World?“:
https://www.umweltstiftungmichaelotto.de/events....

mohio e.V. sucht erfahrene Fundraiser*in (Angebot bis 20.09.2020)

Liebe Engagierte im Non Profit-Bereich,

Wir suchen weiterhin eine erfahrene Person, die uns beim Aufbau eines professionellen Fundraisings unterstützt und berät! Alle Details finden sich im Anhang.

Danke im Voraus auch für die Weiterleitung über eure Verteiler sowie an Organisationen mit gutem Fundraising oder direkt an Personen, die hier in Frage kämen.

Viele Grüße aus Halle!
Mathias

Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein: Bewerbung offen bis 13. Nov. 2020!

Was? Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein

Wer kann sich bewerben? Einzelpersonen und Gruppen, Unternehmen, Vereine und Verbände, Initiativen, Schulen, Kommunen und Kirchengemeinden aus Schleswig-Holstein. Auch ein Vorschlag ist möglich

Wie bewerben? Bis zum 13. November 2020 unter www.bewerbung-nachhaltigkeitspreis.org, dort gibt es auch mehr Informationen

Preise: 10.000 Euro, mindestens 5.000 Euro als erster Preis. Zusätzlich wird ein Preis für junge Projekte (1.000 Euro) von der Investitionsbank SH vergeben und ein Schulpreis (ebenfalls 1.000 Euro) vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen SH

9.9. | Radtour: Flächensicherung statt Landgrabbing (+ Mini-Einführung Obstbaumschnitt)

Wann? Mi. 09.09.2020
Wo? Berge im Havelland (gemeinsame Anfahrt aus Berlin möglich)

Dass der großflächige Aufkauf von Land durch Investoren und Konzerne kein weit entferntes Problem darstellt, ist gerade auch in Brandenburg spürbar. Folgen sind u.a. die Zerstörung der Biodiversität und kleinteiliger lokaler ökonomischer Strukturen. Was kann man dagegen tun? Welche Modelle gibt es, diese Flächen längerfristig zu sichern und ihre Bewirtschaftung solidarisch zu gestalten?

Auf dieser Radtour besuchen wir ein ganz konkretes Beispiel für Flächensicherung: eine Obstwiese im Havelland, die vor kurzem mithilfe der Kulturland e.G. gekauft wurde. Vor Ort wird es hierzu einen Input+Diskussion mit der Kulturland e.G. geben sowie eine kleine Einführung ins Thema Obstbaumkunde / Obstbaumschnitt.

Mit: der Kulturland e.G. und Konstantin Schroth, Obstgehölzpfleger und Landwirt im Nebenerwerb

Weitere Infos zur Veranstaltung, Anfahrt und Anmeldung unter: https://bbb.wandelwoche.org/veranstaltung/landg...

Diese Veranstaltung findet im Rahemn der Wandelwoche Berlin-Brandenburg (04.-14.09.2020) statt. Hier geht's zum Programm: https://bbb.wandelwoche.org/

greenskills Lehrgang - Bildung für den Wandel!

Eine wirkliche Wende ist dringender denn je – gerade in dieser Zeit multipler Krisen. Doch mit ein paar notdürftigen Pflastern / Rettungspaketen ist in der Situation nicht viel gewonnen. Ohne Rückbesinnung und grundlegende Bestandsaufnahme, ohne Regeneration und ohne strategische Neuausrichtung mit dem Wissen, was wirklich heil- / wirksam ist, wird es nicht gehen.

Auch wenn es angesichts all der Dringlichkeit paradox erscheint, auf Entschleunigung zu setzen, birgt gerade das die Chance: Erst mal wieder ruhig werden, bei uns ankommen und hinein spüren, was gerade Not tut. Doch für weitere Schritte im Außen brauchen wir Klarheit und einen Überblick darüber, was es braucht, was wünschenswert ist und was möglich wäre. Und auch alternative Lösungen und Pionierprojekte, die als positive Beispiele Mut machen und Vorbilder oder auch Lernwerkstätten sein können.

Und genau da setzten wir an: Denn bei greenskills geht es um diesen Überblick und die Lösungsansätze und darum, wie wir uns gemeinsam zusammentun können, um die Dinge auf den Weg zu bringen.

Doch es geht jetzt auch um Deine Entscheidung, ob Du aktiver Teil des Wandels werden und im Herbst beim greenskills Lehrgang zum zukunftsweisenden Leben und / oder auch beim Teil zum gemeinschaftlichen Leben und Wirken teilnehmen wirst.

Gerade wenn Du Dich einbringen willst, jedoch noch nicht genau weißt, wie und wo und was es da so an Projekten und Möglichkeiten gibt… Oder wenn Du einmal gemeinsam mit anderen ein Projekt starten oder sogar gemeinschaftlich Leben willst, dann findest Du hier nicht nur Inspirationen und die ExpertInnen dafür sondern auch Gleichgesinnte, die möglicherweise zu WeggefährtInnen werden für ein gutes Leben für alle.

Was bekommst du in den kommenden beiden Teilen des greenskills Lehrgangs?

Der 1.Teil zum zukunftsweisenden Leben bietet Einblicke in die systemischen Ursachen der multiplen Krisen und einen Überblick über die Zusammenhänge und möglichen Hebel:

Wir stellen eine Fülle verschiedener Lösungsansätze und Möglichkeiten der Transformation vor. Und wie die verschiedenen Dimensionen (Soziales, Ökologie, Wirtschaft und Weltanschauung) integriert und zu holistischen Lösungen verwoben werden können.

Du erfährst die Grundprinzipien und Praktiken der Permakultur und des nachhaltigen Lebens.

Du lernst viele lokale und regionale Beispiele von Initiativen, Projekten und Gruppen kennen, die aktiv für einer Veränderung in Richtung eines neuen Miteinanders mit mehr sozialer Gerechtigkeit gehen, bzw. an der ökologischen Regeneration dieser Erde arbeiten sowie gesunde Lebensmittel anbauen.

Du entdeckst Dich selber neu und entwickelst neue Interessen und Fähigkeiten, erfährst eine Fülle von Möglichkeiten, Veränderungen herbeizuführen und tauchst dabei in alternative Netzwerke ein.

Und beim 2. Teil liegt der Fokus auf dem gemeinschaftlichen Leben und Wirken und wie wir nachhaltigere Beziehungen (zu uns selbst, zu anderen und zur Natur) schaffen können.

Du erlebst, wie Gruppen, -Prozesse und die Entscheidungsfindung besser organisiert werden können, um eine Transformation der sozialen Interaktionen und Rahmenbedingunen zu ermöglichen.

Du lernst verschiedene Formen des gemeinschaftlichen und nachhaltigeren Lebens kennen und erfährst, was nötig ist, damit Gemeinschaften in Städten oder auch am Land besser gedeihen können.

Und als krönender Abschluss wirst Du gemeinsam mit der Gruppe im Cambium in der Südsteiermark eine sehr lebendige Gemeinschaft erleben.

Wann: Beginn am 11. September 2020 im 3-wöchigen Rhythmus bis zum 12. Dezember 2020

Insgesamt 20 Tage(s-Äquivalente) voll mit Inhalten und Erlebnissen und mehr als 10 Projekte des Wandels im Rahmen der Exkursionen.

Um die Teilnahme auch für Menschen, die weiter weg sind, zu erleichtern, haben wir die Aufteilung noch etwas adaptiert. Der Großteil des Lehrgangs sowie die Exkursionen finden live statt. Doch wird auch im Herbst zu Beginn jedes Moduls ein kleiner Teil der Inhalte Online vermittelt.

Der Frühbucher-Bonus dafür geht noch bis 15. August.
Und hier geht´s auch gleich zur Anmeldung!
https://www.greenskills.at/kontakt/kontakt_impr...

Damit Du (bei Beginn im Herbst) auch den vollen Zyklus machen kannst, schließt das nachhaltige Bauen im Frühjahr 2021 (von Ende Februar bis Mai bzw. Juni) natürlich wieder an.

Weitere Infos zu Teil 1: https://www.greenskills.at/allgemeines_ueber_de...

Weitere Infos zu Teil 2: https://www.greenskills.at/allgemeines_ueber_de...

gesellschaftskritische Wissensplattform

Der unserem Wirtschaftssystem innewohnende Wachstumszwang ist kein Zufall. Seine Entstehung, seine Existenz sowie sein bisheriges Fortbestehen haben systemische Ursachen. Er ist ein Resultat des Zusammenspiels verschiedener wirtschaftlicher und politischer Akteure, die Profitmaximierung anstreben sowie egoistische Motive und Machtinteressen verfolgen, anstatt sich für ein auf Nachhaltigkeit, Ausgewogenheit, Gerechtigkeit, Genügsamkeit und Gemeinwohl beruhendes Miteinander der internationalen Menschheitsfamilie einzusetzen. Personen und Institutionen in gesellschaftlich einflussreichen Schlüsselpositionen schrecken dabei teilweise weder vor dem Ausbau struktureller Gewalt noch vor der Anwendung von Kriegen zurück.

Auf der Internetseite https://wissen-ist-relevant.de gibt es spannende Vorträge von Daniele Ganser, Lothar Hirneise, Ulrike von Aufschnaiter, Christian Kreiß, Dirk Pohlmann, Erwin Thoma und Ernst Wolff. In den dort veröffentlichten Vorträgen wird sehr anschaulich und anhand von Beispielen der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart erläutert, wie Geld-, Macht-, Militär- und Informationspolitik betrieben werden, um ausbeuterische sowie unterdrückerische Gesellschaftsstrukturen zu schaffen und zu stabilisieren.

Meiner Einschätzung nach sind die Vorträge dieser Plattform ganz besonders gut für Menschen geeignet, die sich mit der modernen Friedensbewegung und ihrer bezüglich Macht- und Militärpolitik kritischen Haltung bisher noch nicht ausführlich befasst haben. Das liegt daran, dass in den dort zur Verfügung gestellten Videos kaum Vorwissen verlangt wird und anstrengende sowie aufrüttelnde Themen sehr behutsam und vorsichtig angetastet werden.

Bildungsreferent*innen/Organisationen gesucht für Debattierwettbewerbe zu Themen des Globalen Lernens und BNE

Das von der EU geförderte Projekt #ClimateOfChange – End Climate Change, Start a Climate of Change möchte Themen des Globalen Lernens und BNE für junge Menschen zugänglich machen. Im Fokus steht dabei der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration sowie die Frage nach globaler Gerechtigkeit. Um eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen zu ermöglichen, sollen Debattierwettbewerbe an Schulen und Hochschulen durchgeführt werden.
Das forum für internationale entwicklung + planung (finep) ist für die Umsetzung in Deutschland zuständig und sucht Bildungsreferent* innen oder Organisationen, welche die Debattierwettbewerbe an Schulen planen und umsetzten können.
Eine genaue Beschreibung des Projekts sowie Vergabebedingungen finden Sie hier zum Downloaden oder unter www.finep.org/aktuelles.

Sie haben Kontakt zu Schulen und können sich vorstellen Debattierwettbewerbe umzusetzen? Dann melden Sie sich bei uns!

Julia Fülle (0711/93 27 68-74 | julia.fuelle@finep.org)