greenskills Lehrgang - Bildung für den Wandel!

Eine wirkliche Wende ist dringender denn je – gerade in dieser Zeit multipler Krisen. Doch mit ein paar notdürftigen Pflastern / Rettungspaketen ist in der Situation nicht viel gewonnen. Ohne Rückbesinnung und grundlegende Bestandsaufnahme, ohne Regeneration und ohne strategische Neuausrichtung mit dem Wissen, was wirklich heil- / wirksam ist, wird es nicht gehen.

Auch wenn es angesichts all der Dringlichkeit paradox erscheint, auf Entschleunigung zu setzen, birgt gerade das die Chance: Erst mal wieder ruhig werden, bei uns ankommen und hinein spüren, was gerade Not tut. Doch für weitere Schritte im Außen brauchen wir Klarheit und einen Überblick darüber, was es braucht, was wünschenswert ist und was möglich wäre. Und auch alternative Lösungen und Pionierprojekte, die als positive Beispiele Mut machen und Vorbilder oder auch Lernwerkstätten sein können.

Und genau da setzten wir an: Denn bei greenskills geht es um diesen Überblick und die Lösungsansätze und darum, wie wir uns gemeinsam zusammentun können, um die Dinge auf den Weg zu bringen.

Doch es geht jetzt auch um Deine Entscheidung, ob Du aktiver Teil des Wandels werden und im Herbst beim greenskills Lehrgang zum zukunftsweisenden Leben und / oder auch beim Teil zum gemeinschaftlichen Leben und Wirken teilnehmen wirst.

Gerade wenn Du Dich einbringen willst, jedoch noch nicht genau weißt, wie und wo und was es da so an Projekten und Möglichkeiten gibt… Oder wenn Du einmal gemeinsam mit anderen ein Projekt starten oder sogar gemeinschaftlich Leben willst, dann findest Du hier nicht nur Inspirationen und die ExpertInnen dafür sondern auch Gleichgesinnte, die möglicherweise zu WeggefährtInnen werden für ein gutes Leben für alle.

Was bekommst du in den kommenden beiden Teilen des greenskills Lehrgangs?

Der 1.Teil zum zukunftsweisenden Leben bietet Einblicke in die systemischen Ursachen der multiplen Krisen und einen Überblick über die Zusammenhänge und möglichen Hebel:

Wir stellen eine Fülle verschiedener Lösungsansätze und Möglichkeiten der Transformation vor. Und wie die verschiedenen Dimensionen (Soziales, Ökologie, Wirtschaft und Weltanschauung) integriert und zu holistischen Lösungen verwoben werden können.

Du erfährst die Grundprinzipien und Praktiken der Permakultur und des nachhaltigen Lebens.

Du lernst viele lokale und regionale Beispiele von Initiativen, Projekten und Gruppen kennen, die aktiv für einer Veränderung in Richtung eines neuen Miteinanders mit mehr sozialer Gerechtigkeit gehen, bzw. an der ökologischen Regeneration dieser Erde arbeiten sowie gesunde Lebensmittel anbauen.

Du entdeckst Dich selber neu und entwickelst neue Interessen und Fähigkeiten, erfährst eine Fülle von Möglichkeiten, Veränderungen herbeizuführen und tauchst dabei in alternative Netzwerke ein.

Und beim 2. Teil liegt der Fokus auf dem gemeinschaftlichen Leben und Wirken und wie wir nachhaltigere Beziehungen (zu uns selbst, zu anderen und zur Natur) schaffen können.

Du erlebst, wie Gruppen, -Prozesse und die Entscheidungsfindung besser organisiert werden können, um eine Transformation der sozialen Interaktionen und Rahmenbedingunen zu ermöglichen.

Du lernst verschiedene Formen des gemeinschaftlichen und nachhaltigeren Lebens kennen und erfährst, was nötig ist, damit Gemeinschaften in Städten oder auch am Land besser gedeihen können.

Und als krönender Abschluss wirst Du gemeinsam mit der Gruppe im Cambium in der Südsteiermark eine sehr lebendige Gemeinschaft erleben.

Wann: Beginn am 11. September 2020 im 3-wöchigen Rhythmus bis zum 12. Dezember 2020

Insgesamt 20 Tage(s-Äquivalente) voll mit Inhalten und Erlebnissen und mehr als 10 Projekte des Wandels im Rahmen der Exkursionen.

Um die Teilnahme auch für Menschen, die weiter weg sind, zu erleichtern, haben wir die Aufteilung noch etwas adaptiert. Der Großteil des Lehrgangs sowie die Exkursionen finden live statt. Doch wird auch im Herbst zu Beginn jedes Moduls ein kleiner Teil der Inhalte Online vermittelt.

Der Frühbucher-Bonus dafür geht noch bis 15. August.
Und hier geht´s auch gleich zur Anmeldung!
https://www.greenskills.at/kontakt/kontakt_impr...

Damit Du (bei Beginn im Herbst) auch den vollen Zyklus machen kannst, schließt das nachhaltige Bauen im Frühjahr 2021 (von Ende Februar bis Mai bzw. Juni) natürlich wieder an.

Weitere Infos zu Teil 1: https://www.greenskills.at/allgemeines_ueber_de...

Weitere Infos zu Teil 2: https://www.greenskills.at/allgemeines_ueber_de...

gesellschaftskritische Wissensplattform

Der unserem Wirtschaftssystem innewohnende Wachstumszwang ist kein Zufall. Seine Entstehung, seine Existenz sowie sein bisheriges Fortbestehen haben systemische Ursachen. Er ist ein Resultat des Zusammenspiels verschiedener wirtschaftlicher und politischer Akteure, die Profitmaximierung anstreben sowie egoistische Motive und Machtinteressen verfolgen, anstatt sich für ein auf Nachhaltigkeit, Ausgewogenheit, Gerechtigkeit, Genügsamkeit und Gemeinwohl beruhendes Miteinander der internationalen Menschheitsfamilie einzusetzen. Personen und Institutionen in gesellschaftlich einflussreichen Schlüsselpositionen schrecken dabei teilweise weder vor dem Ausbau struktureller Gewalt noch vor der Anwendung von Kriegen zurück.

Auf der Internetseite https://wissen-ist-relevant.de gibt es spannende Vorträge von Daniele Ganser, Lothar Hirneise, Ulrike von Aufschnaiter, Christian Kreiß, Dirk Pohlmann, Erwin Thoma und Ernst Wolff. In den dort veröffentlichten Vorträgen wird sehr anschaulich und anhand von Beispielen der letzten Jahrzehnte und der Gegenwart erläutert, wie Geld-, Macht-, Militär- und Informationspolitik betrieben werden, um ausbeuterische sowie unterdrückerische Gesellschaftsstrukturen zu schaffen und zu stabilisieren.

Meiner Einschätzung nach sind die Vorträge dieser Plattform ganz besonders gut für Menschen geeignet, die sich mit der modernen Friedensbewegung und ihrer bezüglich Macht- und Militärpolitik kritischen Haltung bisher noch nicht ausführlich befasst haben. Das liegt daran, dass in den dort zur Verfügung gestellten Videos kaum Vorwissen verlangt wird und anstrengende sowie aufrüttelnde Themen sehr behutsam und vorsichtig angetastet werden.

Bildungsreferent*innen/Organisationen gesucht für Debattierwettbewerbe zu Themen des Globalen Lernens und BNE

Das von der EU geförderte Projekt #ClimateOfChange – End Climate Change, Start a Climate of Change möchte Themen des Globalen Lernens und BNE für junge Menschen zugänglich machen. Im Fokus steht dabei der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration sowie die Frage nach globaler Gerechtigkeit. Um eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen zu ermöglichen, sollen Debattierwettbewerbe an Schulen und Hochschulen durchgeführt werden.
Das forum für internationale entwicklung + planung (finep) ist für die Umsetzung in Deutschland zuständig und sucht Bildungsreferent* innen oder Organisationen, welche die Debattierwettbewerbe an Schulen planen und umsetzten können.
Eine genaue Beschreibung des Projekts sowie Vergabebedingungen finden Sie hier zum Downloaden oder unter www.finep.org/aktuelles.

Sie haben Kontakt zu Schulen und können sich vorstellen Debattierwettbewerbe umzusetzen? Dann melden Sie sich bei uns!

Julia Fülle (0711/93 27 68-74 | julia.fuelle@finep.org)

Studies for Future! Studiere für eine sozial-ökologische Transformation

Klimakrise, Wirtschaftskrise, Sinnkrise – immer mehr Krisen entstehen auf einmal. Wir leben in unsicheren Zeiten. Gewiss ist nur: Es darf nicht so weitergehen wie bisher. Doch wie könnte eine bessere Gesellschaft aussehen? Und wie können wir sie realisieren? An der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung werden diese und weitere Fragen gestellt, Antworten gesucht und so eine lebensdienliche Wirtschaft und Gesellschaft aktiv gestaltet. Folgende wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge bieten wir an und wir nehmen laufend Bewerbungen für das WiSe2020/21 entgegen:

  • Ökonomie – Nachhaltigkeit – Transformation (Bachelor of Arts)
  • Ökonomie – Verantwortung – Institutionsgestaltung (Master of Arts)
  • Ökonomie – Nachhaltigkeit – Gesellschaftsgestaltung (Master of Arts)

Zudem laden wir herzlich zu einer digitalen Infoveranstaltung am Dienstag, 21. Juli 2020, 17:00 Uhr mit dem IÖW ein. Denn das IÖW (Insitut für ökologische Wirtschaftsforschung) und die Cusanus verbindet eine enge Kooperation, die Studierenden der Hochschule die Möglichkeit eröffnet, studienbegleitend am IÖW in Berlin mitzuarbeiten und sozial-ökologische Nachhaltigkeitsfragen zu erforschen. Zum Studien-Infoabend sind alle Neugierigen herzlich willkommen, die ein innovatives Bildungs- und Studienkonzept sowie die Kooperation kennenlernen wollen. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an philipp.spiegel@ioew.de. Weitere Informationen findet ihr hier.

Online-Workhops zu GfK, Beziehung & Miteinander

Vom 31.7 bis 5.8 findet online das wunderbare https://youngvisionfestival.de/ statt.

Viele Referent'innen leiten Workshops zu Beziehungsarbeit, Körpertherapie, Kommunikation und Konfliktlösung an.
Ihr könnt die ganzen 5 Tage oder nur tageweise dabei sein.

Ich freu mich auf euch <3

Neu: Kurzfilm zum Südhaus, dem nicht-kommerziellen Bildungs- & Begegnungsort für #Solawi & mehr in Sehlis bei Leipzig

Hallo alle,

der Film zu unserem Bildungs- und Begegnungsort für Solidarische Landwirtschaft und sozial-ökologische Veränderung ist nun fertig und ihr könnt ihn hier anschauen:
http://www.schmiede4.net/?q=suedhausfilm

Dazu stecken wir grad mitten drin in den Bauarbeiten und suchen immer nach Menschen, die mittun wollen beim Entstehen des neuen Ortes!
Wenn ihr mehr wissen mögt, meldet euch einfach bei uns - am besten kurz per e-mail (an wfnlua (AT) posteo.de).

Viele Gruesse!
Michael

PS: Mehr Infos zu unserem Projekt findet ihr auch hier: http://www.schmiede4.net/?q=bildungbegegnungsehlis

Zwischen Widerstand und Utopie, 40 Jahre Freie Republik Wendland

In der aktuellen Gorlebenrundschau blickt Gabi Haas auf die Ereignisse vor 40 Jahren zurück.
Prägende Historie die noch immer wirkt.

Die Gorlebenrundschau erscheint 6x im Jahr und kann kostenlos bei der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg aboniert werden.

https://www.bi-luechow-dannenberg.de/material/g...

Online-Veranstaltung: »Ökonomische Solidarität« mit Friederike Habermann | 16.06.2020 | 18 Uhr

»Ökonomische Solidarität? Unbedingt – und jetzt erst recht!«

Ein Online-Gespräch mit Friederike Habermann
Commons-Forscherin, Autorin und Aktivistin

Moderation:
Martina Grimmig (Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Bremen)
Felix Wilmsen (artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Universität Bremen)

Zeit und Ort:
16.06.2020, 18 Uhr, Zoom-Konferenz
Universität Bremen, Institut für Ethnologie & Kulturwissenschaft, artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit

Ein 24-Jähriger wird, der Marktlogik folgend, mit Atemschutzmasken über Nacht zum Umsatzmillionär. Gleichzeitig hängen Menschen in ihren Häusern Zettel auf, um Nachbar*innen ohne Tauschlogik zu helfen. Die Corona-Krise zeigt wie im Brennglas, was das eine gebracht hat, und wohin das andere führen könnte, indem solidarische Praktiken ausgeweitet werden: gesamtgesellschaftlich, grenzenlos und in die Zukunft. Hierfür stehen unterschiedliche Routen bereit, doch sie vereinen ein gemeinsames Ziel: Eine Welt zu schaffen, in der nicht der Markt, sondern die Menschen entscheiden. Miteinander und füreinander. Doch was heißt es konkret, solidarische Praktiken und Ökonomien zu stärken? Und worauf muss geachtet werden, um »das gute Leben für alle« zu erreichen? Unbedingt auch in dem Sinne, dass es nicht zu neuen alten Ausschlüssen und Machtverhältnissen kommt?

In diesem Online-Gespräch tauschen wir uns mit Friederike Habermann darüber aus, wie ihre theoretischen Konzepte einer auf Commons beruhenden, solidarischen und in Care-Logik strukturierten Gesellschaft in der Praxis umgesetzt werden können.

Dr. Friederike Habermann ist Autorin, Aktivistin und freie Akademikerin sowie Ökonomin, Historikerin und in politischer Wissenschaft promoviert. Ihr Fokus liegt auf dem Verwobensein von Wirtschaft mit verschiedenen Formen von Macht – und darauf, wie es besser werden kann.

Folgende ihrer Bücher und Texte beschäftigen sich mit einer solidarischen, tauschlogikfreien und auf Commons basierenden Ökonomie:
Ausgetauscht! Warum gutes Leben für alle tauschlogikfrei sein muss (2018)
Ecommony - UmCARE zum Miteinander (2016): https://keimform.de/wp-content/uploads/2016/06/...
Solidarität wär’ eine prima Alternative – oder: Brot, Schoki und Freiheit für alle (2011): https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pd...

Anmeldung:
Durchgeführt wird das Gespräch am 16.06.2020 als Zoom-Konferenz. Es gibt die Möglichkeit, währenddessen Fragen zu stellen, von denen eine Auswahl am Ende des Gesprächs an Friederike Habermann gestellt wird. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und wir bitten um eine Anmeldung bis zum 15.06. Sie erhalten dann einen Link, mit dem Sie der Zoom-Konferenz beitreten können. Bitte schreiben Sie eine E-Mail an: Christine Dietze [[chdietze@uni-bremen.de](mailto:chdietze@uni-[bremen.de](https://bremen.de))]

Die Veranstaltung ist Teil des Themenschwerpunktsemesters »Solidarität« im SoSe 2020 und des Projektes »Eine Uni - Ein Buch: Solidarität neu befragen. Die Universität Bremen liest Albert Camus’ ›Die Pest‹«.

https://blogs.uni-bremen.de/camus4solidarity
https://blogs.uni-bremen.de/solidaritaet

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit besten Grüßen
Martina Grimmig, Nane Meents & Felix Wilmsen
Orga-Team Themensemester Solidarität

Anders Wirtschaften Jetzt! Online-Diskussion

Online Veranstaltung in Kooperation mit dem **Netzwerk Oekonomischer Wandel (NOW) **mit:

Silke Helfrich, Autorin, Sozialwissenschaftlerin und Aktivistin zu Commons
Friederike Habermann, Volkswirtin, Historikerin und Aktivistin zu Tauschlogikfreiheit
Matthias Schmelzer, Wirtschaftshistoriker und Klimaaktivist
Christian Felber, Volkswirt, freier Autor und Initiator der Gemeinwohlökonomie

Moderation: Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und freie Autorin

Datum: Do, 11. Juni 2020, 16.30 – 18.00 Uhr
Ort: Videokonferenz, Anmeldung über den folgenden Link

NOW!

Anders Wirtschaften jetzt!

Corona- und Klimakrise machen die Absurdität des jetzigen Systems für viele offensichtlich. Diese Situation ist eine historische Chance für eine grundlegende Neuausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ermöglicht neu zu fragen, wie wir leben wollen. Gute Antworten sind da.

Das "Netzwerk Oekonomischer Wandel" (NOW) ist in diesen Tagen an den Start gegangen:

Erklärtes Ziel:
Wir – Menschen, die seit langem in unterschiedlichen alternativökonomischen Bewegungen aktiv sind – haben uns im Netzwerk Oekonomischer Wandel zusammengeschlossen, um in Vielfalt zu vertreten, was uns eint: eine zukunftsfähige Alternative zur gegenwärtigen Wirtschaftsordnung.

Im Anhang dazu das Positionspapier der Initiatoren.