CO2-neutrales Bauen mit Lehm

Lehm als Baustoff ist bei privaten Bauherren seit geraumer Zeit wieder in. Doch auch Gewerbeimmobilien aus Lehm sind für einen Stuttgarter Architekten reizvoll - und zukunftsträchtig.

Martin Haas ist Architekt in Stuttgart. Die Alnatura-Zentrale bei Darmstadt , in dem rund 400 Menschen arbeiten, war sein erster Lehmbau. Derzeit entstehen weitere Gewerbeimmobilien aus Lehm in Bayern und Hessen. Die Zukunft des Bauens sieht er in CO2-neutralen Bauen, denn auch die Ökobilanz der Baustoffe wird immer wichtiger.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttember...

Wandel – Stadt – Weiter so Aktionstagung für Entwicklungsperspektiven einer Postwachstumsstadt

Liebe Mitstreiter_innen der Konferenz und für Postwachstumsstädte,

zum Endspurt noch eine Erinnerung und Einladung zu unserer kleine Tagung in Halle:

Wandel – Stadt – Weiter so Aktionstagung für Entwicklungsperspektiven einer Postwachstumsstadt

Freitag | 14.06.2019 | 12:45 bis 18:15 Uhr Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Hallischer Saal, Burse zur Tulpe über der Mensa, Universitätsring 5 | 06108 Halle

Besonders möchte ich auf die Input-Vorträge verweisen:
13:15 Uhr Wem gehört die Stadt – Alternative Wirtschaftsweisen zum Kapitalismus
Dr. Friederike Habermann | Volkswirtin, Historikerin, Commons-Forscherin
14:00 Uhr Postwachstumsstadt – sozialwissenschaftlicher Blick auf Stadtforschung
Prof. Dr. Frank Eckardt & Anton-Brokow-Loga M.Sc. | Bauhaus-Universität Weimar

Mit Hilfe von Anton und Frank Eckardt wollen wir einen kleinen Teil der Erfahrungen aus Weimar nach Halle tragen...

Teilnehmende aus der Region um Weimar, Leipzig und Halle können vielleicht einen weiteren Puzzlestein für Postwachstumsstädte entwickeln und weitere Kontakte knüpfen...

Eintritt frei – Zur Planung der Verpflegung bitten wir um schriftliche Anmeldung mit Namen und Angabe zum aktuellen Hintergrund unter gs-halle@rosaluxsa.de

Veranstaltet von:
Heinrich-Böll Stiftung Sachsen-Anhalt, Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen-Anhalt, Konzeptwerk Neue Ökonomie und AK Ökologie und Nachhaltigkeit im Studierendenrat der MLU Halle-Wittenberg

Herzliche Grüße aus Halle
Hilmar

Buchempfehlung "Critical Care - Architecture and Urbanism for a Broken Planet"

Liebe Mitstreiter_innen für Postwachstumsstädte,

ich freue mich schon darauf, viele von Euch von der Tagung in Weimar Ende Juni in Kassel wiederzusehen. grad habe ich über Elke Krasny diese spannende Publikation entdeckt!
https://mitpress.mit.edu/books/critical-care
dazu möchte ich unbedingt weiter forschen, zu (Urban/ist) Caring for naturecultures in more than human worlds...! (inspiriert von Haraway, Puig de la Bellacasa, Gibson-Graham...) falls es Leute gibt, die auch an derartigen Verknüpfungen von Commons und Care/Carecommoning interessiert sind, freu ich mich über Austausch und gemeinsame Projektanträge...!
herzliche Grüße aus Hamburg,
Sandra

BDA fordert radikale Abkehr vom Wachstum

Der BDA hat auf dem 15. BDA-Tag in Halle (Saale) mit dem Positionspapier »Das Haus der Erde« einen programmatischen Aufruf für einen Paradigmenwechsel in Architektur und Bauwesen beschlossen.

https://www.db-bauzeitung.de/aktuell/diskurs/bd...

"Des Pudels Kern"

"Strukturen und Vernetzung schaffen!" Ja, das war auch im Rahmen der Konferenz "Postwachstumsstadt" eine des Öfteren genannte Forderung und Idee. Dafür, wie diese aussehen könnten, gab es auch hier verschiedenste Ansätze: Verbände, (Dach-)Organisationen und Internetplattformen sind beliebte Vorstellungen. Doch welche Art Vernetzung bräuchten letztlich sowohl der Wandel allgemein, als auch die "solidarische Postwachstumsstadt" konkret?

Was ist das größte, die Menschen verbindende und dabei gleichzeitig menschengemachte Netzwerk auf diesem Planeten? Nein, es gibt etwas, das noch viel älter und auch noch ausgedehnter ist als das Internet. Interessanterweise stellt es zudem auch das Zentrum so gut wie jeder heutigen Stadt dar: der Markt. Wohl recht unbewusst und quasi im Selbstlauf eroberte er den Globus, so dass jetzt womöglich nur noch ein paar wenige indigene Völker von sich behaupten könnten, nicht an dieses alles umspannende Handelsnetzwerk angeschlossen zu sein. Dabei trägt der Markt die Merkmale der Konkurrenz, des Wettbewerbs und auch des Wachstumsdrangs strukturell in sich und könnte ohne sie alle gar nicht funktionieren. Das steht jedoch gerade im grundlegendem Widerspruch zu einer solidarischen Postwachstumsstadt, was impliziert, dass diese sich ohne marktwirtschaftliche Strukturen organisieren muss, will sie ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Was ihr nun also zum Entstehen grundlegend fehlt, ist ein Netzwerk-Pendant, in dem eine kooperative Art und Weise genauso strukturell eingewoben ist, wie das Konkurrenzprinzip in den Marktmechanismus! Denn auch höchste Ideale und die besten Bestrebungen müssen scheitern, wenn das miteinander Verbindende die Menschen zu Gegnern werden lässt und einen Expansionsdrang mindestens nahelegt. Ist ein solcher globaler "Nachfolger" vielleicht als digitales Netzwerk denkbar?!

Doch allein ein baldiges Vorhandensein solch eines neuen Werkzeugs reicht nicht aus, denn es müsste auch genutzt werden (wollen). Dafür ist ganz sicher erforderlich, nicht nur im Virtuellen, sondern auch im Realen ein kooperatives Miteinander zu den Menschen im eigenen Umfeld pflegen und bewahren zu können. Fast schon wie eine Art Anleitung für dahingehend transformierende Projekte ließt sich das Buch "Frei, fair und lebendig - Die Macht der Commons", das gerade vom Autorenduo Helfrich/Bollier veröffentlicht wurde und hier (auch kostenfrei als PDF) abrufbar ist: https://www.transcript-verlag.de/detail/index/s...

Feedback zur Postwachstumsstadt-Konferenz

Liebe Mitglieder des Boards. Hier findet ihr den Link zum Feedback-Formular.
Es dauert maximal 5 Minuten. Wir würden uns sehr über Rückmeldung freuen!